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Moleküle
"erkennen" einander
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Molekulare
Erkennung ist ein Schlüssel-Ereignis in der Biologie.
Mit ihrer Hilfe werden fast alle Prozesse, insbesondere Reaktionskaskaden
und Signal-Weiterleitungen in der Zelle, eingeleitet und gesteuert.
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Proteine, die hochdifferenzierte
Oberflächen besitzen, stellen dabei die wichtigsten Funktionseinheiten
dar. Sie sind in enormer Vielfalt in Zellmembranen eingebettet, an Zellmembranen
gebunden oder als wasserlösliche Komponenten innerhalb und außerhalb
der Zelle vorhanden.
Zwei
Standardsituation Molekularer Erkennung:
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Rezeptor-Ligand Bindung:
Der Rezeptor bindet
nur einen bestimmten Liganden.
Ist dieser vorhanden und wird er gebunden, so führt dies zu einem
weiteren Ereignis.
So könnte etwa,
wie im Bild rechts gezeigt, die Bindung eines Liganden an einen Rezeptor
der Zellmembran die Öffnung eines Kanals ins Zellinnere bewirken.
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Schema eines Zell-oberflächen-Rezeptors
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Antikörper-Antigen
Bindung:
Auch bei der Immunreaktion
spielt die Bindung eines Moleküls durch ein anderes eine wichtige
Rolle. Im Körper selbst muss ein passender Antikörper vorhanden
sein, um das eindringende Antigen zu binden, bevor es
unschädlich gemacht werden kann.
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Antikörper sind eine Gruppe von Proteinen, die den tierischen
Organismus vor Fremdeinflüssen, beispielsweise vor Infektionen mit
Bakterien und Viren oder vor eigenen Tumorzellen schützen sollen. |
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Ein
Antikörper erkennt eine bestimmte Stelle der Oberfläche eines
Makromoleküls und bindet daran. Man bezeichnet solche Komponenten
als Antigene.
Ein Antigen ist meist größer als die Bindungsstelle eines
Antikörpers. Es kann daher mehrere (verschiedene) Antikörpermoleküle
binden.
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